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Freitag, den 12. März 2010 um 12:49 Uhr |
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Unsere Gesellschaft ist offener im Umgang mit Homosexualität geworden. Der Paragraph 175, der Homosexualität kriminalisierte, ist abgeschafft. Homosexualität steht seit 13 Jahren nicht mehr auf der „Internationalen Liste für Krankheiten.“ In Deutschland gibt es seit mittlerweile sieben Jahren die „Eingetragene Lebenspartnerschaft“, die homosexuellen Paaren zumindest in Teilen ein eheähnliches Zusammenleben ermöglicht. Die meisten Schwulen und Lesben sind nicht mehr gezwungen, ein Schattendasein zu führen. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Probleme mehr gibt. Diskriminierung gibt es auch heute noch zahlreich - nicht nur innerhalb der Gesellschaft, sondern auch in der Politik.
Schwul oder lesbisch sein ist heute in großen Teilen des Landes kein Problem mehr. Eine große Rolle spielen dabei sicherlich auch Coming-Outs von prominenten Persönlichkeiten. Hape Kerkeling ist schwul und trotzdem erfolgreich. Guido Westerwelle ist schwul und kann trotzdem Bundespolitik machen. Klaus Wowereit hat sich mit seinen Worten „Ich bin schwul und das ist auch gut so“ selbst ein Denkmal gesetzt. Es gibt noch viele weitere Beispiele. Auf der einen Seite zeigt das der Gesellschaft, dass Homosexuelle ganz normale Menschen sind. Auf der anderen Seite zeigt es aber auch vielen Schwulen und Lesben, dass sie sich nicht verstecken müssen. Das ist wichtig für die Identifikation mit sich selbst. |

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