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Samstag, den 21. August 2010 um 09:23 Uhr |
Alarmierende Zahlen von der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA): Mit 85 HIV-Neudiagnosen verzeichnete das Amt einen neuen Höchstwert für Sachsen.
Dresden. „Das ist der höchste Stand bei den Neuinfektionen seit Erfassungsbeginn 1993“, so LUA-Präsidentin Gerlinde Schneider bei der LUA-Jahresbilanz. 2008 waren es 79 Neudiagnosen. Bis zum Jahr 2000 gab es im Schnitt 30 bis 40 Neudiagnosen, danach verzeichnete das Amt einen Anstieg. 80 Prozent der Neuinfektionen werden bei Männern festgestellt. Derzeit leben in Sachsen etwa 800 Menschen mit dem gefährlichen Virus, das Aids auslösen kann.
Die Diagnostik von Krankheitserregern ist ein Schwerpunkt der LUA - die Experten wiesen 2009 unter anderem auch 96 Fälle von Tuberkulose sowie 1142 Fälle von Schweinegrippe nach. „Der Verlauf der Schweinegrippe war völlig anders als bei der saisonalen Grippe“, so Frau Schneider. Beginn und Höhepunkt der Ausbreitung waren deutlich früher als bei der normalen Grippe, zudem erkrankten deutlich jüngere Menschen an Schweinegrippe - vor allem Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren sowie Erwachsene zwischen 25 und 44 Jahren. Acht Menschen starben in Sachsen an den Folgen.
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Bei rund 25.000 untersuchten Proben von Lebensmitteln, Kosmetik und Bedarfsgegenständen (etwa Spielwaren) mussten rund 12,2 Prozent beanstandet werden. 2008 waren es 14 Prozent. „Als gesundheitsschädlich wurden aber nur 0,33 Prozent aller untersuchten Lebensmittel eingestuft“, so Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU). Zum Beispiel wegen Salmonellen. |
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