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Sächsische Geistliche setzen sich für Rechte Homosexueller ein Drucken E-Mail
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Montag, den 19. Dezember 2011 um 14:16 Uhr

Leipzig. Mehr als 50 Pfarrer aus Sachsen setzen sich für einen anderen Umgang mit homosexuellen Gläubigen und Geistlichen in der sächsischen Landeskirche ein. Sie unterzeichneten einen offenen Brief: „Auch unter Christen – Liebe zum gleichen Geschlecht“.

Die Pfarrer, darunter die Superintendenten Matthias Weismann (Borna) und Martin Henker (Leipzig), nehmen „eine offenkundige Not“ homosexueller Männer und Frauen wahr. Zudem kritisieren sie, dass das Pfarrdienstrecht der Landeskirche schwule und lesbische Geistliche diskriminiere. Die Pfarrer setzen sich dafür ein, dass homosexuelle Geistliche eine eingetragene Partnerschaft eingehen können, ohne dienstrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Auch solle diesen Paaren ein Leben im Pfarrhaus erlaubt sein. Anders als in anderen Landeskirchen sei das Pfarrdienstrecht in Sachsen in diesem Punkt noch nicht erneuert worden.

Die Gegner einer Öffnung der Pfarrhäuser für gleichgeschlechtliche Paare haben eine „Markersbacher Erklärung“ verfasst. Dieser haben sich ebenfalls zahlreiche Kirchgemeinden angeschlossen. (dpa)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 19.11.2011

 
 

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